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Schmerzensgeld

Mehr Artikel zu diesem Tag

Kein Schmerzensgeld für Wiesn-Besucher
Erst Kick, dann Klage

Kein Schmerzensgeld für Wiesn-Besucher

Ein Oktoberfest-Besucher riss im Fahrgeschäft die Arme hoch und brach sich das Handgelenk an einem Stahlträger. 10.000 Euro Schmerzensgeld forderte er von der Betreiberin. Das AG München wies die Klage nun ab.

"Es geht um das Ziel, dass so eine Katastrophe nie wieder passiert"
Angehörige zum Germanwings-Prozess

"Es geht um das Ziel, dass so eine Katastrophe nie wieder passiert"

Mehr als elf Jahre nach dem Flugzeug-Absturz wird um zusätzliches Schmerzensgeld gestritten. Zum Auftakt erklärt die Richterin, warum sie skeptisch ist. Wie nehmen das die Angehörigen auf?

Rheinland-Pfalz muss nicht für Amokfahrer von Trier einspringen
Schmerzensgeld für Polizisten

Rheinland-Pfalz muss nicht für Amokfahrer von Trier einspringen

Nach der Trierer Amokfahrt sollte ein Polizist 10.000 Euro Schmerzensgeld vom Täter erhalten. Als der nicht zahlen konnte, wollte der Beamte, dass das Land die Zahlung übernimmt. Das VG Trier lehnte eine sogenannte Erfüllungsübernahme nun ab.

Stürzen gehört dazu – die Haftung auch
Verkehrssicherungspflicht auf Freizeitmessen

Stürzen gehört dazu – die Haftung auch

Ein Mann probiert auf einer Freizeitmesse unbeaufsichtigt ein Balance Board aus, stürzt und verletzt sich schwer. Das LG München I verneint eine Verkehrssicherungspflichtverletzung: Die Sturzgefahr sei offensichtlich gewesen.

Keine absolute Sicherheit beim Kaffee-Genuss
Verkehrssicherungspflichten

Keine absolute Sicherheit beim Kaffee-Genuss

Eine Bäckerei muss Kunden vor erkennbaren Gefahren schützen – es gibt aber Grenzen, eine absolute Sicherheit schuldet sie nicht. Das hat das LG Frankenthal im Fall eines angeblich scharfkantigen Latte-Macchiato-Glases klargestellt.

Gastronom wird für Durchsuchung nicht entschädigt
Verdacht des Versicherungsbetrugs

Gastronom wird für Durchsuchung nicht entschädigt

Weil die Staatsanwaltschaft einen Versicherungsbetrug vermutete, ließ sie die Geschäfts- und Privaträume eines Mannes durchsuchen, bei dem eingebrochen worden war. Obwohl sich der Verdacht später als falsch erwies, geht der Gastronom vor Gericht leer aus.

Teenager müssen 125.000 Euro Schmerzensgeld zahlen
Mord an 12-jähriger Luise

Teenager müssen 125.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

Der gewaltsame Tod der jungen Luise war ein Schock und eine Tat, die fassungslos machte. Ihre Familie legte eine Klage gegen zwei geständige Mädchen ein, die jetzt Schmerzensgeld zahlen müssen.

BGH stärkt Käuferrechte bei Beweislastumkehr
Verbrauchsgüterkauf

BGH stärkt Käuferrechte bei Beweislastumkehr

Die Vermutung, dass eine Sache schon bei Übergabe mangelhaft war, greift schon ein, wenn im Jahr nach dem Kauf ein Mangel auftritt, dessen Ursache einen Anspruch gegen den Verkäufer begründen würde. Dass auch andere Ursachen denkbar sind, ändert an der Beweislastumkehr zu Lasten des Verkäufers nichts.

Apotheker muss Schmerzensgeld für Medikamentensucht zahlen
Medikamentenabgabe ohne Rezept

Apotheker muss Schmerzensgeld für Medikamentensucht zahlen

Ein Apotheker verkauft einer Frau über Jahre Schmerz- und Schlafmittel, die sie abhängig machen – allerdings ohne Rezept. Nun muss er ihr Schadensersatz zahlen. Er habe gegen seine Pflichten verstoßen, so das OLG Frankfurt am Main.

Videoüberwachung in der Küche zulässig?
DS-GVO-Verstoß im Haushalt

Videoüberwachung in der Küche zulässig?

Eine Frau wird in der Küche ihrer Tochter von einer Überwachungskamera gefilmt. Der anschließende Rechtsstreit geht bis vors höchste deutsche Zivilgericht – und könnte bald auch den EuGH beschäftigen.