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Vermischtes

Rechtsgeschichte, juristische Popkultur, bunte Rechtsnachrichten

Der Kreuzworträtselmord
True Crime aus der DDR

Der Kreuzworträtselmord

Der wohl bekannteste Mordfall der DDR und die beispiellose Polizei-Aktion, die zum Mörder führte, wurden noch vor der Wende verfilmt. Doch nach 1989 ging es weiter: Es folgten ein neues Urteil, ein neues Enthüllungsbuch und sogar eine neue Verdächtige.

Leicht braune Flecken auf schwerroten Roben?
Anfangsjahre des BVerfG

Leicht braune Flecken auf schwerroten Roben?

Die Erforschung der deutschen Nachkriegsjustiz geht weiter: Die Historiker Eva Balz und Frieder Günther haben Personal und Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts untersucht. Wie viel Neuanfang gab es in Karlsruhe? Sebastian Felz kennt die Antwort.

"Wie dünn die Decke ist, auf der wir Juristen uns bewegen"
Neue Redeker-Biografie

"Wie dünn die Decke ist, auf der wir Juristen uns bewegen"

Konrad Redeker war nicht nur einer der bedeutendsten Anwälte der Bonner Republik, sondern auch einer der wichtigsten Impulsgeber für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, wie eine kürzlich erschienene Biografie zeigt. Sebastian Felz hat sie gelesen.

Der Griff nach fremden Noten
Sampling und Co. im internationalen Vergleich

Der Griff nach fremden Noten

Fremdreferenzen müssen kein Diebstahl sein, sondern sind Grundlage für Innovation und neue Musikformen, meint Sebastian Schunke. Umso wichtiger sei es, rechtliche Freiräume dafür zu lassen. Das Urheberrecht ringt indes noch mit seinem Umgang mit der Kunstform – in Deutschland wie in den USA.

Zeitspiel, VAR und Platzverweis auf Verdacht
Neue Regeln bei der WM

Zeitspiel, VAR und Platzverweis auf Verdacht

Was muss man wissen, um sich als Jurist rechtssicher über die WM-Spiele unterhalten zu können? Wir bringen Sie auf den neuesten Stand in Sachen FIFA-Reglement. Ein paar Neuerungen haben Aufreger-Potenzial.

Und, wie halten Sie es mit der Haltung?
Rezension "Recht und Haltung"

Und, wie halten Sie es mit der Haltung?

In Zeiten, in denen extreme Kräfte immer stärker werden, fordern viele – auch von Juristen – "Haltung" zu zeigen. Für andere hingegen ist das Wort zum Kampfbegriff geworden. Doch was bedeutet Haltung eigentlich? Das untersuchen Tobias Lutzi und Daniel Wolff nun mit einem Sammelband.

Als "höhere Tochter" langweilte sie sich nur
Erste promovierte Juristin Deutschlands

Als "höhere Tochter" langweilte sie sich nur

Anita Augspurg hat Emanzipationsgeschichte geschrieben. Zum Verfassungstag am 23. Mai wird nun die Berliner Kluckstraße nach ihr benannt. Sebastian Felz erinnert an die erste deutsche Doktorin der Rechtswissenschaften und ihr bemerkenswertes Leben.

Noch mehr Vermischtes

Vom SS-Juristen zum Managementvordenker der Bundesrepublik
Die Karriere des Reinhard Höhn

Vom SS-Juristen zum Managementvordenker der Bundesrepublik

Reinhard Höhn war erst Nazi-Jurist, dann einer der wichtigsten Vordenker für hunderttausende Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung in der alten Bundesrepublik. Eine soziologische Studie widmet sich nun Höhns erstaunlichem Werdegang – und Sebastian Felz hat sie gelesen.

Das Recht der Volksgemeinschaft im "Dritten Reich"
Götz Alys "Wie konnte das geschehen"

Das Recht der Volksgemeinschaft im "Dritten Reich"

Der Historiker Götz Aly legt die große Synthese seiner Forschungen zum Nationalsozialismus vor. Er fragt nach den Bedingungen für Weltkrieg und Völkermord. Sebastian Felz hat die NS-Gesamtdarstellung aus der Perspektive des (Un-) Rechts gelesen.

Juristen-Pärchen verkündet Hochzeit mit Aktenzeichen
"Rechtsmittel sind nicht zugelassen"

Juristen-Pärchen verkündet Hochzeit mit Aktenzeichen

LinkedIn ist durchaus bekannt dafür, Privat- und Berufsleben miteinander zu verschmelzen. Ein frisch vermähltes Paar aus dem Vereinigten Königreich hat das nun auf die Spitze getrieben – ein Schmunzler für das juristische Kollegium.

Das größte Verbrechen verjährt nie
Bundestagsdebatte vor 60 Jahren

Das größte Verbrechen verjährt nie

1965 drohten die NS-Morde zu verjähren, denn der heutige Grundsatz "Mord verjährt nicht" galt damals noch nicht. Der Bundestag diskutierte intensiv, wie weit man gehen dürfe, um die Verbrecher von damals zur Rechenschaft zu ziehen. Sebastian Felz erinnert an eine Sternstunde des Bonner Parlaments.

Der Anwalt, dem die Nazis vertrauten
Robert Servatius

Der Anwalt, dem die Nazis vertrauten

NS-Zwangsarbeitsdiktator Fritz Sauckel, Hitlers Leibarzt Karl Brandt oder den Holocaust-Logistiker Adolf Eichmann – Robert Servatius vertrat eine Vielzahl von NS-Funktionären. Sebastian Felz hat Dirk Stolpers Lebensgeschichte des Kölner Rechtsanwalts gelesen.

Der verpasste Nazi-Stopp
Gutachten über die NSDAP vor 95 Jahren

Der verpasste Nazi-Stopp

1930 kam ein Gutachten der Innenministerien Preußens und des Reichs zu dem Schluss, die NSDAP sei eine "staatsfeindliche, hochverräterische und republikfeindliche Verbindung". Doch Konsequenzen folgten nicht. Franz-Josef Düwell und Sebastian Felz erinnern an den "verpassten Nazi-Stopp".

Als die Justiz die Nazis noch einmal stoppen konnte
Thüringen 1930

Als die Justiz die Nazis noch einmal stoppen konnte

Drei Jahre vor ihrer Machtergreifung wurde die NSDAP in Thüringen erstmals an einer Landesregierung beteiligt. Minister Wilhelm Frick führte nationalsozialistische Schulgebete ein und "säuberte" die Polizei. Beide Aktionen stoppte damals der Staatsgerichtshof, wie Sebastian Felz erinnert.

Das kurze Leben des Horst Wessel
Vom Jurastudenten zum NS-"Blutzeugen"

Das kurze Leben des Horst Wessel

Anfang 1930 wurde der SA-Mann Horst Wessel erschossen. Der Pastorensohn und Jurastudent wurde von der NS-Propaganda zum Posterboy der Bewegung stilisiert und lieferte die "Nationalhymne" des Dritten Reiches. Sein Tod wurde zum Kriminalfall in drei Akten, den sich Sebastian Felz angeschaut hat.

Wie die Nazis die Jura-Fakultäten umbauten
"Talar und Hakenkreuz"

Wie die Nazis die Jura-Fakultäten umbauten

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde auch die Wissenschaft politisch. Wie Hitler und seine Gefolgsleute versuchten, den juristischen Nachwuchs zu prägen, hat Sebastian Felz in Michael Grüttners neuer Gesamtdarstellung nachgelesen.

Dürfte es seine Werke nicht mehr geben?
Kafkas letzter Wille

Dürfte es seine Werke nicht mehr geben?

In zwei "Testamenten" verfügte Franz Kafka, dass sein literarischer Nachlass annähernd vollständig durch Max Brod zu vernichten sei. Ulrich Fischer hat diese Willensäußerungen nach der damaligen Rechtslage geprüft. Ein spannendes Stück "law and literature", findet Sebastian Felz.

Der Verfassungsrichter, der Hitler töten wollte
Fabian von Schlabrendorff

Der Verfassungsrichter, der Hitler töten wollte

Monarchistisch gesinnt und Jurastudent von adeliger Herkunft, Offizier im Widerstand gegen Hitler, Angeklagter vor dem Volksgerichtshof, schließlich Richter am Bundesverfassungsgericht: Dem ungewöhnlichen Juristenleben Fabian von Schlabrendorffs ist Sebastian Felz nachgegangen.

Wo gehobelt wird ...
beck-aktuell-Newsletter

Wo gehobelt wird ...

Aktuell finden bei beck-aktuell im Hintergrund technische Umbauarbeiten statt. Unser werktäglicher Newsletter wird bald nämlich für alle kostenlos abonnierbar – wir freuen uns sehr darauf. Für den Moment bedeutet das, dass es zeitweise zu kleinen Unannehmlichkeiten kommen kann. Wir arbeiten dran! 

Wie Nachkriegsjuristen um die Schuld der NS-Täter stritten
NJW-Debatte vor 60 Jahren

Wie Nachkriegsjuristen um die Schuld der NS-Täter stritten

Die juristische Aufarbeitung der NS-Zeit drehte sich auch um die Frage, ob die Täter durch einen Befehl Hitlers zum Morden berechtigt gewesen waren. Die Debatte endete gar mit dem Rücktritt des damaligen Kultusministers Theodor Maunz, wie Sebastian Felz erinnert.

Vom "Papierterrorismus" zum mutmaßlichen Hochverrat
Buchrezension

Vom "Papierterrorismus" zum mutmaßlichen Hochverrat

Warum glaubt man, das deutsche Kaiserreich bestehe fort und wir alle würden von einer "BRD-GmbH" traktiert? Reichsbürgerinnen und Reichsbürger sind rätselhaft und gefährlich. Eine Jura-Professorin und ein Jura-Professor versuchen, sie in einem Buch zu erklären. Eine Lese-Empfehlung von Sebastian Felz.

Rechtsbeugung
mit welthistorischen Folgen

Rechtsbeugung

Vor hundert Jahren, am 1. April 1924, wurde das Fehlurteil im Prozess gegen Hitler und seine Mitverschwörer wegen des Putschversuchs vom 9. November 1923 verkündet. Wenn Richter Georg Neidhardt nach Recht und Gesetz gehandelt hätte, wäre die deutsche Geschichte wohl anders verlaufen.

Die Geschichte von § 316a StGB
In vier Tagen zu Hitlers Unrechtsgesetz

Die Geschichte von § 316a StGB

Der Bundesjustizminister will das StGB modernisieren und u.a. den "Räuberischen Angriff auf Kraftfahrer" streichen. Wie der Mordparagraf § 211 StGB stammt auch § 316a StGB aus der NS-Zeit. Er entstand direkt auf Hitlers Anweisung, weil ein schon Angeklagter sterben sollte.

Liebe Leserinnen und Leser

Liebe Leserinnen und Leser

wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Treue über das ausklingende Jahr und wünschen Ihnen eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit sowie einen guten Start in das Jahr 2023.Unser Team legt eine kleine Pause ein und ist ab Montag, den 9. Januar 2023 dann wieder mit neuen Nachrichten aus der Welt der Rechtswissenschaft für Sie da. IhreRedaktion beck-aktuell