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Legal Tech & Digitalisierung

Künstliche Intelligenz, Legal Tech und Digitalisierung in Gerichten, Kanzleien und Rechtsabteilungen

Goldgräberstimmung
Öffentlicher Zugang zu Gerichtsurteilen

Goldgräberstimmung

Wenn endlich alle Urteile in Deutschland digitalisiert und frei verfügbar wären, würde das der KI zum endgültigen Durchbruch verhelfen, glauben viele. Doch Olaf Meyer warnt: Nicht immer bestimmt die schiere Masse den Wert.

KI-Kanzlei gewinnt ersten Prozess
Algorithmus statt Anwalt

KI-Kanzlei gewinnt ersten Prozess

In Großbritannien hat erstmals eine KI-gestützte Kanzlei einen Gerichtsprozess gewonnen – ohne, dass ein einziger Anwalt an der vorgerichtlichen Arbeit beteiligt war.

Was drin ist, muss auch draufstehen
AI-Washing und Transparenzpflichten

Was drin ist, muss auch draufstehen

Manche werben mit KI, obwohl das nicht stimmt. Andere wollen es umgekehrt geheim halten, wenn KI im Spiel ist. Wo "AI-Washing" zum Problem wird und welche Transparenzpflichten gelten, erklären Greta Bockholdt und Nico Kuhlmann.

Was sollten Chatbots in der Rechtsberatung dürfen?
Neue KI-Regeln in New York

Was sollten Chatbots in der Rechtsberatung dürfen?

Im "Big Apple" plant man eigene Regeln für die Nutzung von KI in der Rechtsberatung. Der Gesetzentwurf wirft spannende Fragen auf, die sich auch in Deutschland stellen, analysiert Volker Römermann. Die Haftungsfrage sei dabei gar nicht mal so interessant.

Legal AI scheitert an Aufgaben, an denen sie nicht scheitern müsste
Das Problem sitzt vor dem Bildschirm

Legal AI scheitert an Aufgaben, an denen sie nicht scheitern müsste

Viele Juristinnen und Juristen testen KI-Modelle mit Aufgaben, die diese strukturell gar nicht lösen können – und schließen vorschnell auf eine mangelnde Leistungsfähigkeit. Dabei liegt das Problem häufig nicht im Modell, sondern in einer fehlerhaften Anwendung, erläutert Marc Ohrendorf.

Updates frei Haus
Curia-Datenbank

Updates frei Haus

Per E-Mail informiert werden, sobald in einem EuGH-Verfahren ein neues Dokument veröffentlicht wird? Ein von einem deutschen Promotionsstudenten entwickelter Benachrichtigungsservice soll genau das ermöglichen.

Mehrheit der KI-Modelle spielt bei unsinnigen Rechtsfragen einfach mit
Neue Studie

Mehrheit der KI-Modelle spielt bei unsinnigen Rechtsfragen einfach mit

Eine neue Benchmark-Studie zeigt: Die Mehrheit der KI-Modelle erkennt nicht, wenn juristische Fragen inhaltlicher Blödsinn sind. Für die Rechtsbranche ist das ein ernstes Problem, das aber längst in deutschen Gerichtssälen angekommen ist, schreibt Tobias Voßberg.

Noch mehr aus Legal Tech & Digitalisierung

KI hilft jetzt beim Anonymisieren von Urteilen

KI hilft jetzt beim Anonymisieren von Urteilen

Urteile anonymisieren – was bisher mit viel Arbeit für die Justiz verbunden war, soll künftig eine KI erledigen. Das KI-Tool JANO, bereits am LG Darmstadt im Einsatz, soll bald die Justiz in ganz Hessen und Baden-Württemberg entlasten.

"Das Provider-Privileg ist schon längst löchrig wie ein Schweizer Käse"
EuGH-Urteil mit Sprengkraft

"Das Provider-Privileg ist schon längst löchrig wie ein Schweizer Käse"

Der EuGH hat im Fall Russmedia entschieden: Datenschutzrecht und Haftungsprivilegien greifen künftig anders ineinander. Rechtsanwalt Niko Härting erklärt im Gespräch, warum das Urteil auch für den BGH-Fall Künast gegen Meta brisant ist – und ob damit ein neuer Hebel gegen Hass im Netz entsteht.

Kanzlei testet erstmals KI im Bewerbungsprozess
Vorstellungsgespräch mit Chatbot

Kanzlei testet erstmals KI im Bewerbungsprozess

Die Kanzlei Mishcon de Reya aus Großbritannien hat dieses Jahr zum ersten Mal einen KI-basierten Chatbot im Bewerbungsprozess genutzt. Die Reaktionen der Bewerberinnen und Bewerber sind gemischt.

Darf ChatGPT Jura?
"Tut mir leid, ich kann Dir keine individuelle Rechtsberatung geben"

Darf ChatGPT Jura?

ChatGPT soll keine Rechtsberatung mehr geben – so steht es in den neuen Nutzungsbedingungen von OpenAI. Was bedeutet das im Hinblick auf das deutsche Rechtsdienstleistungsgesetz? Frank Remmertz ordnet ein, was es mit diesen Hinweisen auf sich hat.

Software aus Deutschland statt Microsoft
IStGH stellt um

Software aus Deutschland statt Microsoft

Die US-Regierung unter Präsident Trump setzt digitale Technologie als Druckmittel ein. Der Internationale Strafgerichtshof weicht nun US-Sanktionen aus - mit Software aus Deutschland.

KI-Halluzinationen in Urteilen entdeckt
USA

KI-Halluzinationen in Urteilen entdeckt

In den USA sind Urteile bekannt geworden, die KI-Halluzinationen enthalten. Wie der Branchendienst Heise meldet, haben die zuständigen Richter die Entscheidungen prompt verbessert. Verantwortung übernehmen wollen sie allerdings nicht.

KI schlägt Anwältinnen und Anwälte in ihrer eigenen Domäne
US-Studie

KI schlägt Anwältinnen und Anwälte in ihrer eigenen Domäne

Eine neue Benchmark-Studie vergleicht die Leistung von vier KI-Produkten mit der Arbeit von Anwältinnen und Anwälten. Bei den meisten Aufgaben übertrafen die KI-Tools die menschlichen Ergebnisse – doch nicht in allen Bereichen.

Bremst "KI-Müll" die Arbeit von Anwältinnen und Anwälten aus?
"AI-Slop" im Kanzleialltag

Bremst "KI-Müll" die Arbeit von Anwältinnen und Anwälten aus?

Künstliche Intelligenz (KI) soll unsere Arbeit effizienter machen. Doch erste Studien lassen daran zweifeln. Tobias Voßberg geht der Frage nach, ob das so auch für die Rechtsbranche gilt. 

Ein Stück Rechtsgeschichte in der Schublade
KI-Prompts managen

Ein Stück Rechtsgeschichte in der Schublade

In vielen Kanzleien sind KI-Systeme schon Alltagsbestandteil. Auch in Justiz und Verwaltung ziehen sie zunehmend ein. Doch eine Frage geht bislang unter: Wie gehen wir mit den Eingaben langfristig um? Denn Prompts sind nicht bloß Anfragen – sie sind ein Wissensschatz, erklärt Marc Ohrendorf.

Folgenabschätzung für Hochrisiko-KI kommt
Grundrechte im Fokus

Folgenabschätzung für Hochrisiko-KI kommt

Der AI Act der Europäischen Union enthält ein umfassendes Regelungsregime für Künstliche Intelligenz (KI). Ein zentrales Element: Die Grundrechte-Folgenabschätzung (GRFA) bei Hochrisiko-KI-Systemen ab August 2026. Theresa Ehlen, Christoph Werkmeister und Lutz Riede geben einen ersten Überblick.

Eine Regulierungsbehörde jagt Hater im Netz
Landesmedienanstalt NRW

Eine Regulierungsbehörde jagt Hater im Netz

Landesmedienanstalten sorgen dafür, dass verbotene Inhalte aus dem Netz verschwinden. Doch statt nur um TikTok oder YouTube kümmert sich die LFM NRW auch um die Täter. Auch dank einer KI, die mittlerweile bundesweit im Einsatz ist, funktioniert die behördliche Zusammenarbeit – außer mit Brüssel.

Rechtsabteilungen setzen auf Legal Operations

Rechtsabteilungen setzen auf Legal Operations

In den Rechtsabteilungen ist nicht nur das Verständnis für Legal Operations gewachsen, sondern auch das Bewusstsein für ihren Wert. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des Bundesverbands der Unternehmensjuristinnen und Unternehmensjuristen (BUJ) sowie von EY Law.

Großbritannien testet KI-Bewährungshelfer
Unter künstlicher Aufsicht

Großbritannien testet KI-Bewährungshelfer

Die britische Regierung möchte Künstliche Intelligenz nun auch vermehrt im Strafvollzug anwenden. Ein KI-Tool soll eigenständig das Verhalten von unter Bewährung stehenden Personen analysieren und erst bei Auffälligkeiten einen Menschen einschalten.

Vorschläge für rechtssicheren KI-Einsatz in Kanzleien
"Bridge Blueprint"

Vorschläge für rechtssicheren KI-Einsatz in Kanzleien

DS-GVO und AI Act aufeinander abstimmen – aus Sicht des DAV ein wichtiger Schritt hin zu mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von KI im Kanzleialltag. Beim DAV-Forum zu KI und Datenschutz wurden Vorschläge dazu vorgestellt.

Eltern verklagen OpenAI
Nach Suizid von US-Teenager

Eltern verklagen OpenAI

Ein kalifornisches Paar klagt gegen OpenAI, weil sie den Chatbot für den Tod ihres Sohnes verantwortlich machen. Die Entwicklerfirma räumt Verbesserungsbedarf ein. ChatGPT soll bessere Vorkehrungen zur Suizid-Prävention bekommen.

US-Gerichte erstmals bei KI-Einsatz erwischt
Wenn der Richter halluziniert

US-Gerichte erstmals bei KI-Einsatz erwischt

Anwältinnen und Anwälte, die in ihren Schriftsätzen auf frei erfundene Urteile hereinfallen und sich damit vor Gericht blamieren, gibt es inzwischen häufiger. Doch in den USA wurden jetzt erstmals auch Gerichte beim KI-Einsatz erwischt.

Wird der Anwalt nun zum Pizzabäcker?
KI unter dem eigenen Kanzlei-Dach

Wird der Anwalt nun zum Pizzabäcker?

Bisher war der Einsatz von KI in der Kanzlei aufgrund der hohen Anforderungen des anwaltlichen Berufsrechts oft problematisch. Open-Weight-Modelle, die lokal in der Kanzlei betrieben werden, könnten hier ein Teil der Lösung sein, meint Nico Kuhlmann.

"Wir versuchen, 40 Jahre technische Schulden zu überbrücken"
KI in der Rechtswelt

"Wir versuchen, 40 Jahre technische Schulden zu überbrücken"

Was macht KI mit dem Rechtsmarkt? Jedenfalls nicht aus schlechten Anwälten gute, meint Tom Braegelmann im Gespräch. Optimistisch bleibt er trotzdem, denn das juristische Arbeiten werde durch die Technik effizienter und auch besser werden.

"Viele nutzen diese Tools, ohne zu wissen, was sie können und was nicht"
KI-Schriftsätze

"Viele nutzen diese Tools, ohne zu wissen, was sie können und was nicht"

Kürzlich blamierte sich ein Anwalt mit einem KI-generierten Schriftsatz vor dem Kölner Amtsgericht. Ein Einzelfall, meint Markus Hartung im Gespräch. Aber die Anwaltschaft müsse nun lernen, mit den neuen Möglichkeiten umzugehen.

Microsoft will keine Konten wegen US-Sanktionen mehr sperren

Microsoft will keine Konten wegen US-Sanktionen mehr sperren

Wegen der Blockade des E-Mail-Kontos des Internationalen Strafgerichtshofs war Microsoft zunehmend in die Schusslinie geraten. Nun rudert der Konzern bei der Umsetzung von US-Sanktionen zurück.

Drei neue Trusted Flagger
Gegen Hass und Gefahren im Netz

Drei neue Trusted Flagger

Wer im Internet auf Hass, Hetze, gefährliche Produkte oder unfaire Praktiken stößt, sollte das melden. Dafür bieten sich zertifizierte Stellen an, die sogenannten Trusted Flagger. Statt einem gibt es nun vier davon.

KI soll beim Anonymisieren helfen
Urteile für alle

KI soll beim Anonymisieren helfen

Derzeit werden in Deutschland nur ganz wenige Urteile veröffentlicht. Interessierte Bürger haben kaum Chancen, sich einen Überblick über Gerichtsentscheidungen zu verschaffen. Das soll besser werden.

"In der Verwaltungsdigitalisierung den Turbo zünden"
Rulemapping

"In der Verwaltungsdigitalisierung den Turbo zünden"

Was Juraprofessor Stephan Breidenbach einst als Lernmethode für seine Studierenden entwickelte, soll heute die Verwaltung revolutionieren. Im Gespräch beschreibt er, wie das Start-Up Rulemapping komplexe rechtliche Prozesse automatisiert und wie die Gesetzgebung von morgen aussehen könnte.

Gegenwehr kommt auf
Sorgen um Traffic-Verlust wegen KI

Gegenwehr kommt auf

Google hat seine klassische Suchfunktion durch ein KI-Sprachmodell erweitert. In den USA laufen bereits Gerichtsverfahren. Trotz komplizierter Rechtslage: „Friss oder stirb ist out“, meint Malte Baumann.

C.H.Beck wird führender Investor bei Rechts-KI Noxtua
In eigener Sache

C.H.Beck wird führender Investor bei Rechts-KI Noxtua

80,7 Millionen Euro stehen dem Legal-Tech-Startup Xayn, das bald Noxtua SE heißen wird, zur Verfügung. Neben C.H. Beck sind Northern Data und die Kanzleien CMS und Dentons beim Ausbau der Rechts-KI dabei. Die autonom europäische Lösung will juristisches Arbeiten rechtssicher automatisieren.