Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Allgemeines Persönlichkeitsrecht

Mehr Artikel zu diesem Tag

Kein Geld für Helene Fischer
Nach Fotos von Stadtbummel mit Baby

Kein Geld für Helene Fischer

Die "bewegende" Beobachtung einer bunten Zeitschrift, dass Helene Fischer nach der Geburt ihres Kindes mit diesem die Innenstadt besuche, verletzte die Sängerin in ihrem Persönlichkeitsrecht. Für eine Geldentschädigung reichte das dem BGH aber nicht.

Mitangeklagter Familienanwalt musste nicht verpixelt werden
Block-Prozess

Mitangeklagter Familienanwalt musste nicht verpixelt werden

In einem Paywall-Artikel über den "Block-Prozess" veröffentlichte eine Tageszeitung ein unverpixeltes Bild des Familienanwalts und Mitangeklagten Andreas Costard. Das LG Berlin II billigte das im Eilverfahren mit Verweis auf das KUG – es handele sich um ein Bildnis der Zeitgeschichte.

Auch Konstantin Wecker hat ein Recht auf Vergessen
"Der Mann und das Mädchen"

Auch Konstantin Wecker hat ein Recht auf Vergessen

Der Musiker Konstantin Wecker kann von der Süddeutschen Zeitung (SZ) verlangen, dass sie nicht über Jahrzehnte zurückliegende, angebliche intime Beziehungen des Künstlers zu Frauen berichtet, die zum Zeitpunkt des Kennenlernens noch minderjährig waren.

Brief mit Ejakulat ist eigentlich ein Paket
Post aus der JVA

Brief mit Ejakulat ist eigentlich ein Paket

Weil der Brief eines Häftlings an seine Verlobte neben geistigen auch in körperlichen Ergüssen getränkt war, verhängte die JVA eine einwöchige Freizeitsperre. Vor dem LG Hagen hatte das keinen Bestand – obwohl das besamte Schriftstück streng genommen ein erlaubnispflichtiges Paket sei.

Heino will mindestes 30.000 Euro Schadensersatz
Unfreiwillige AfD-Wahlwerbung

Heino will mindestes 30.000 Euro Schadensersatz

Eine Wahlwerbung der AfD mit Heino hat ein juristisches Nachspiel. Der Volksmusiker will sich nicht vereinnahmen lassen. Er fordert von der AfD wegen der Verletzung seiner Rechte eine erhebliche Summe.

Wer eine Deutschlandflagge hisst, muss sich kritisieren lassen
Unterlassungsklage

Wer eine Deutschlandflagge hisst, muss sich kritisieren lassen

Wer vor seinem Wohnhaus eine Deutschlandflagge hisst, muss kritische Nachfragen zu den dahinterstehenden Motiven hinnehmen. Das hat das OLG Dresden im Hinblick auf den WhatsApp-Status einer Dorfbewohnerin entschieden.

Nuancen eines Skandals
Erfolg für Ulmen gegen den Spiegel

Nuancen eines Skandals

Der Spiegel durfte doch nicht den Eindruck erwecken, der Entertainer Christian Ulmen habe Deepfake-Pornos über sein Ex-Frau verbreitet, sagt das OLG Hamburg. Ob das Magazin diesen Vorwurf überhaupt erhoben hatte, ist man sich indes bis heute nicht einig.

EuGH klärt Zuständigkeit für Schadensersatzklage
ZDF-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter"

EuGH klärt Zuständigkeit für Schadensersatzklage

Ein polnischer Kriegsveteran und ein Veteranenverband sehen durch die ZDF-Serie "Unsere Mütter, unsere Väter" ihre Ehre verletzt und verlangen Schadensersatz. Der EuGH hat geprüft, ob sie diesen vollständig in Polen einklagen können.

Ex-BSI-Chef bekommt recht, aber kein Geld
Schönbohm vs. ZDF

Ex-BSI-Chef bekommt recht, aber kein Geld

Das OLG München hat dem ZDF mehrere Aussagen über Arne Schönbohm aus dem "ZDF Magazin Royale" untersagt. Dessen Forderung nach 100.000 Euro Geldentschädigung wies der Senat jedoch zurück – der Ex-BSI-Chef habe zu spät reagiert.

Bietinteressent darf Namen des Grundstückseigentümers erfahren
Akteneinsicht in der Zwangsversteigerung

Bietinteressent darf Namen des Grundstückseigentümers erfahren

Wer Eigentümer eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung ist, wollte eine Bietinteressentin im Rahmen der Akteneinsicht wissen. Doch AG und LG Bamberg hielten aus Datenschutzgründen eine Schwärzung persönlicher Daten für erforderlich. Der BGH hat nun anders entschieden.