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EDV-, Multimedia-, Medien- und Postrecht

15 Millionen Euro für ein fehlendes KI-Label?
KI-Kennzeichnungspflicht

15 Millionen Euro für ein fehlendes KI-Label?

Seit August gelten neue Kennzeichnungspflichten für Deepfakes und bestimmte KI-Inhalte. Doch was gilt überhaupt als Deepfake? Wer muss das Label setzen? Und welche Rolle spielen unsichtbare Wasserzeichen? Tobias Voßberg ordnet die neue Rechtslage ein.

„‚Die KI ist schuld‘ schützt im Zweifel nicht“
Interview

„‚Die KI ist schuld‘ schützt im Zweifel nicht“

Seit Anfang August gelten in der EU neue Transparenz- und Kennzeichnungspflichten für Künstliche Intelligenz. Wer Chatbots in der Kommunikation einsetzt oder Texte oder Videos mithilfe von KI erstellt oder verändert, muss das kenntlich machen.

Meta stimmt 16,7 Milliarden Dollar-Vergleich zu
Social-Media-Sucht von Kindern

Meta stimmt 16,7 Milliarden Dollar-Vergleich zu

Mehrere US-Bundesstaaten werfen dem Meta-Konzern vor, Kinder absichtlich an Facebook und Instagram gebunden zu haben. Meta weist das zurück. Kurz nach Prozessbeginn kommt es zu einem milliardenschweren Vergleich.

Goldgräberstimmung
Öffentlicher Zugang zu Gerichtsurteilen

Goldgräberstimmung

Wenn endlich alle Urteile in Deutschland digitalisiert und frei verfügbar wären, würde das der KI zum endgültigen Durchbruch verhelfen, glauben viele. Doch Olaf Meyer warnt: Nicht immer bestimmt die schiere Masse den Wert.

KI-Transkript als Wahrheit?
Recht digital

KI-Transkript als Wahrheit?

KI-basierte Speech-to-Text-Anwendungen könnten für die Transkription von Gerichtsterminen eingesetzt werden. Welche Rechtsfragen stellen sich aber, wenn das Transkript künftig nicht nur beim Wiederfinden von Aussagen hilft, sondern die Rekonstruktion des Verfahrensstoffs selbst mitbestimmt?

Guckst du noch oder filmst du schon?
Smart Glasses

Guckst du noch oder filmst du schon?

Eine Anzeige der NGO HateAid gegen Hersteller von Smart Glasses wirft die Frage auf: Sind Brillen mit Film- und Fotofunktion eigentlich rechtlich erlaubt? Konstantinos Krikis widmet sich den Grenzen der neuen Technik.

Meta hat getrödelt, aber nicht taktiert
Späte Löschung von Facebook-Posts

Meta hat getrödelt, aber nicht taktiert

Meta löschte beanstandete Facebook-Posts über einen Soldaten erst nach rund zwei Wochen. Das OLG Frankfurt am Main kürzte ein Ordnungsgeld auf 75.000 Euro – und machte dabei deutlich, was Plattformbetreiber bei Unterlassungstiteln leisten müssen.

Einmal einrichten, nie wieder klicken
BfDI für europäischen Cookie-Manager

Einmal einrichten, nie wieder klicken

Cookie-Banner überfordern viele und nerven fast alle Nutzer: Die Datenschutzbeauftragte fordert deshalb eine europäische Lösung für Cookie-Manager, die eine bewusstere Entscheidung über persönliche Daten ermöglichen sollen.

Berliner Zeitung schrieb bei LTO ab
Urheberrecht an Zeitungsartikel

Berliner Zeitung schrieb bei LTO ab

Weil ein Journalist der Berliner Zeitung weite Teile eines Artikels von Legal Tribune Online übernommen haben soll, wurde das Blatt nun vom Hamburger Landgericht verurteilt. Urheberrecht gelte auch im Journalismus, betonte die Pressekammer.

Wann darf die Polizei über Social Media fahnden?
Datenschutz im Ermittlungsverfahren

Wann darf die Polizei über Social Media fahnden?

Das geltende Recht macht es der Polizei schwer, im Netz öffentlich nach gesuchten Personen zu fahnden. Das ist nicht mehr zeitgemäß, findet Leonardo Braguinski. Doch eine Änderung ist gar nicht so einfach.

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters
Identifizierende Berichterstattung

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters

Nius durfte den Namen einer Asylrechtsanwältin im Zusammenhang mit dem Attentat von Solingen nicht veröffentlichen. Die Prangerwirkung der identifizierenden Berichterstattung verletzte die Anwältin in ihrem Persönlichkeitsrecht, so das KG.

Google soll 890 Millionen Euro Strafe zahlen
Unfaire Geschäftspraktiken

Google soll 890 Millionen Euro Strafe zahlen

Was steht in den Suchergebnissen oben, wenn Nutzer WM-Spiele, Hotels oder Routen googeln? Zu oft nur Googles eigene Angebote, urteilt Brüssel. Die Millionenstrafe könnte US-Präsident Donald Trump verärgern.

Frankreich beschließt Altersgrenze
Social Media

Frankreich beschließt Altersgrenze

Frankreich führt als erstes EU-Land eine Altersgrenze von 15 Jahren für soziale Medien ein. Noch ist allerdings unklar, wie die Plattformen das Alter ihrer Nutzer überprüfen sollen.

Etappensieg für Pentagon
Zugangsbeschränkungen für Journalisten

Etappensieg für Pentagon

Das US-Verteidigungsministerium schränkt unter Ressortchef Hegseth den Zugang für Medienvertreter deutlich ein. Die "New York Times" wehrt sich zunächst erfolgreich. Was sagt nun ein Berufungsgericht?

Ärztin teilte Diagnosen im WhatsApp-Chat
Schadensersatz für DSGVO-Verstoß

Ärztin teilte Diagnosen im WhatsApp-Chat

Eine Ärztin machte sich im WhatsApp-Gruppenchat über die Krankmeldung eines Kollegen lustig und verriet dabei auch dessen Diagnosen. Das ArbG Siegburg wertete das als Datenschutzverstoß.

Auch Konstantin Wecker hat ein Recht auf Vergessen
"Der Mann und das Mädchen"

Auch Konstantin Wecker hat ein Recht auf Vergessen

Der Musiker Konstantin Wecker kann von der Süddeutschen Zeitung (SZ) verlangen, dass sie nicht über Jahrzehnte zurückliegende, angebliche intime Beziehungen des Künstlers zu Frauen berichtet, die zum Zeitpunkt des Kennenlernens noch minderjährig waren.

BVG muss Nius-Werbung wieder zulassen
Auf Berliner Bussen und in U-Bahnen

BVG muss Nius-Werbung wieder zulassen

Die Berliner Verkehrsbetriebe müssen eine gestoppte Werbekampagne des Onlineportals Nius auf ihren Werbeflächen fortsetzen. Das hat das VG Berlin in einem Eilverfahren entschieden.

Gericht muss Beschluss zu "Letzter Generation" veröffentlichen
Presserechtlicher Auskunftsanspruch

Gericht muss Beschluss zu "Letzter Generation" veröffentlichen

Das LG Flensburg muss den Eröffnungsbeschluss in einem Strafprozess gegen eine Klimaaktivistin veröffentlichen. Das VG Schleswig-Holstein hält das für nötig, damit die Presse ohne strafrechtliche Fallstricke berichten kann.

Die KI-Montage, das bin ich
OLG Frankfurt zum Recht am eigenen Bild

Die KI-Montage, das bin ich

Ein vietnamesischer Unternehmer hat sich vor dem OLG Frankfurt a.M. erfolgreich gegen satirische Kritik einer Demokratie-Aktivistin auf Facebook gewehrt, die ihn mittels KI-Bildern in Frauenkleidung abgebildet hatte.

Überprüfung durch BNetzA vermutlich erst ab 2028 wieder möglich
Brieflaufzeiten bei der Post

Überprüfung durch BNetzA vermutlich erst ab 2028 wieder möglich

Bei der Beförderung von Briefen hat die Post Zeitdruck: Sie muss staatliche Vorgaben bei der Zustellung einhalten, sonst drohen im schlimmsten Fall Bußgelder. Theoretisch. Denn die Wirklichkeit sieht nach einem Urteil des OLG Düsseldorf bis auf weiteres anders aus.

"Es kommt nicht darauf an, ob man sich als Journalist bezeichnet"
Korrekturaufforderung an Podcast "Ungeskriptet"

"Es kommt nicht darauf an, ob man sich als Journalist bezeichnet"

Die Medienanstalt NRW hat den Podcaster Ben Berndt wegen seines umstrittenen Interviews mit Björn Höcke zur Einhaltung journalistischer Sorgfaltspflichten ermahnt. Soll da ein unliebsames Format zensiert werden? Medienrechtler Wolfgang Schulz gibt Antworten.

"Einen großen Befreiungsschlag wird es nicht geben"
Datenschutz-Pläne der Bundesregierung

"Einen großen Befreiungsschlag wird es nicht geben"

Der Datenschutz steht in Deutschland irgendwo zwischen heiliger Kuh und Hassfigur. Im Rahmen ihres Reformpakets will die Bundesregierung ihn nun verschlanken, wo er der Modernisierung im Wege steht. Ob das wirklich funktionieren kann, bezweifelt Tim Wybitul indes.

Auslieferung an die USA rückt näher
Megaupload-Gründer Kim Dotcom

Auslieferung an die USA rückt näher

Der einstige deutsche Internetstar Kim Dotcom will mit allen Mitteln eine Auslieferung aus seiner Wahlheimat Neuseeland an die USA verhindern. Nun gab es eine weitere Niederlage vor Gericht.

Vorerst keine Begleitpflicht für Journalisten mehr
Pressefreiheit im Pentagon

Vorerst keine Begleitpflicht für Journalisten mehr

Das US-Verteidigungsministerium schränkt unter Ressortchef Pete Hegseth den Zugang für Medienvertreter deutlich ein. Die "New York Times" wehrt sich mit Erfolg - zumindest fürs Erste.

Sendeverbot aus 2022 hält
Russia Today DE

Sendeverbot aus 2022 hält

Das VG Berlin bestätigt das Fehlen der erforderlichen Rundfunklizenz. Die Berliner Firma hinter dem russischen Staatssender sei nicht lediglich Zulieferin gewesen, sondern Veranstalterin des Rundfunkprogramms. Sie sei öffentlich selbst als TV-Sender aufgetreten.