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Prüfungsrecht

Mehr Artikel zu diesem Tag

Klausurtermine sind kein Wunschkonzert
Verbesserungsversuch

Klausurtermine sind kein Wunschkonzert

Referendare können die Klausuren ihres Verbesserungsversuchs nicht frei auf eine spätere Prüfungskampagne verschieben. Das VG Hamburg betont das organisatorische Ermessen des Prüfungsamts bei der Terminvergabe.

Keine Klausurkopien vor mündlicher Prüfung
Zweites Staatsexamen

Keine Klausurkopien vor mündlicher Prüfung

Ein Examenskandidat aus Bayern wollte bereits vor der mündlichen Prüfung digitale Kopien seiner Examensklausuren erhalten. Mit diesem Begehren scheiterte er nicht nur vor dem Landesjustizprüfungsamt.

Wenn KI besser schreibt als der Student
Täuschungsversuch

Wenn KI besser schreibt als der Student

Eine Berliner Hochschule fand in einer Bachelorarbeit zahlreiche Hinweise auf den Einsatz generativer KI. Grund genug für den Vorwurf eines Täuschungsversuchs, fand nun auch das VG Berlin. Besonders auffällig: Im Gegensatz zum Studenten schrieb die KI ohne Grammatikfehler.

24 Examensklausuren in der Post verloren
JPA Hessen

24 Examensklausuren in der Post verloren

In Hessen sind 24 Zivilrechtsklausuren aus der Februarkampagne des ersten Staatsexamens verlorengegangen. Der Grund: Das JPA Hessen versendete die Klausuren an einen Korrektor, der zwischenzeitlich umgezogen war.

Kein vorläufiger Anspruch auf deutsche Prüfungsunterlagen
Hebammenstudium

Kein vorläufiger Anspruch auf deutsche Prüfungsunterlagen

Dürfen Klausuren im Studiengang Hebammenwissenschaften die Auswertung englischsprachiger Studien erwarten? Für das VG Berlin ist das aus verwaltungsprozessrechtlichen Gründen keine Frage des Eilverfahrens.

Diplomjuristin nicht für Masterstudiengang zuzulassen
"Ausreichend" nicht ausreichend

Diplomjuristin nicht für Masterstudiengang zuzulassen

Mit 5,28 Punkten im Ersten Staatsexamen wurde eine Bewerberin nicht für den MPA-Studiengang der HS Bund zugelassen. Zu Recht, wie das VG Köln nun entschied: Die vorgesehene Mindestnote "befriedigend" gelte für alle – auch für Diplomjuristinnen und -juristen.

Rheinland-Pfalz prüft erstmals papierlos
Digitales Examen

Rheinland-Pfalz prüft erstmals papierlos

Rund 180 Referendarinnen und Referendare haben vergangene Woche im Probeexamen erstmals digitale Gesetzestexte und Kommentare genutzt. Ab Oktober soll die volldigitalisierte Prüfung regulär starten – freiwillig bleibt sie trotzdem.

Hustender Mitprüfling kein Grund für Platzwechsel
Nachteilsausgleich

Hustender Mitprüfling kein Grund für Platzwechsel

Absolute Ruhe im Prüfungssaal bleibt ein Wunschtraum. Menschen erkälten sich und husten mal – auch während des zweiten Staatsexamens. Damit muss ein Kandidat mit ADHS klarkommen, entschied das VG Wiesbaden.

Kein Anspruch auf Klausur von einem Hochschullehrer
Erstes Examen in Berlin

Kein Anspruch auf Klausur von einem Hochschullehrer

Das Berliner Prüfungsrecht sieht vor, dass das Prüfungsamt für die Klausuren im ersten Staatsexamen Aufgabenvorschläge von Hochschullehrern einholt, die mit dem Rechtsgebiet vertraut sind. Daraus ergibt sich aber noch lange kein subjektives Recht der Prüflinge – entschied das OVG Berlin-Brandenburg.

Was sagen die Koalitionsverträge der Länder zur Juristenausbildung?
Reform von Jurastudium und Referendariat

Was sagen die Koalitionsverträge der Länder zur Juristenausbildung?

Teilzeitreferendariat, mehr Unterhalt, integrierter Bachelor, diversere Prüfungskommissionen: Die juristische Ausbildung steht in mehreren Bundesländern auf der politischen Agenda – was soll sich in Baden-Württemberg, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen ändern?