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Flugverkehr

Mehr Artikel zu diesem Tag

Landwirt durfte Landebahn nicht umpflügen
Nutzungsvereinbarung für Acker

Landwirt durfte Landebahn nicht umpflügen

Seit 1970 lief alles glatt zwischen dem Betreiber eines Sonderlandeplatzes und einem Landwirt, dessen Flurstück die Landebahn querte – bis er wortwörtlich Gräben aufriss. Er will gekündigt haben, doch die Vereinbarung seines Vaters hat noch Bestand.

Merlot ja, Kräuterschnaps nein
Fluggastentschädigung

Merlot ja, Kräuterschnaps nein

Was genau die FluggastVO meint, wenn sie verprellten Fluggästen "Erfrischungen" zugesteht, hat nun das AG Köln konkretisiert. Während Wein und Bier durchaus noch als Verpflegung gelten, liegt die Grenze bei Hochprozentigem.

Airline haftet für Flugverspätung
Warten auf verspätete Passagiere

Airline haftet für Flugverspätung

Eine Airline kann sich nicht auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen, wenn eine eigene Entscheidung – etwa, auf verspätete Passagiere zu warten – die eigentliche Ursache dafür ist, dass sich ein Flug verspätet.

45 Minuten vor Abflug reicht
Trotz anderer Vorgabe in AGB der Airline

45 Minuten vor Abflug reicht

Die Fluggastrechte-VO regelt: Flugreisende müssen sich, falls keine Zeit angegeben wurde, spätestens 45 Minuten vor Abflug zur Abfertigung einfinden. Mit Hinweisen in ihren AGB können Luftfahrtunternehmen diese Frist nicht verlängern, stellt das LG Frankfurt a.M. klar.

Airline muss 15.000 Euro für Ersatztickets übernehmen
Flug aus dem Iran gestrichen

Airline muss 15.000 Euro für Ersatztickets übernehmen

Am Abflugtag erfahren Reisende, dass ihr Flug annulliert wurde. Laut Callcenter der Fluggesellschaft gibt es auch keinen Ersatzflug. Die Gestrandeten kümmerten sich selbst, die Kosten in Höhe von knapp 15.000 Euro muss die Airline jetzt erstatten.

Airline muss auch Vermittlerprovision erstatten
Nach Flugannullierung

Airline muss auch Vermittlerprovision erstatten

Bei annullierten Flügen müssen Airlines betroffenen Reisenden neben dem Ticketpreis auch von einem Vermittler erhobene Provisionen erstatten. Dass die Fluggesellschaft die genaue Höhe der Vermittlungsgebühr kennt, ist laut EuGH nicht erforderlich.

Bund lehnt Pflicht-Kontrolle beim Boarding ab - GdP dafür

Bund lehnt Pflicht-Kontrolle beim Boarding ab - GdP dafür

Während Frankreich und Spanien Ausweise beim Boarding kontrollieren, lehnt Deutschland das weiterhin ab. Warum die Gewerkschaft der Polizei das kritisiert.

Klimaneutral ist das nicht
CO2-Kompensation bei Eurowings

Klimaneutral ist das nicht

Eurowings darf bei Flugbuchungen nicht den Eindruck erwecken, die angebotene CO2-Kompensation mache aus dem Flug ein ökologisches Nullsummenspiel, sagt das OLG Düsseldorf. Damit führe man Verbraucher in die Irre.

Passagiere gehen bei Verspätung leer aus
Blitz trifft Flugzeug

Passagiere gehen bei Verspätung leer aus

Wird ein Flugzeug von einem Blitz getroffen, so ist das ein außergewöhnlicher Umstand, der die Airline von ihrer Pflicht zu einer Ausgleichszahlung bei Annullierung oder großer Verspätung befreien kann. Das hat der EuGH entschieden.

Knappe Planung ist grob fahrlässig
Zu spät am Flughafen

Knappe Planung ist grob fahrlässig

Zur Sicherheit sollte man bei Reisen ins Nicht-EU-Ausland lieber dreieinhalb Stunden vorher am Flughafen sein. Sonst könnte man bei einem verpassten Flug auf den Stornokosten sitzen bleiben, wie ein vor dem LG Koblenz verhandelter Fall zeigt.